1. Interkulturelles Familienfest

Interkulturelles Familienfest beim Hoisbütteler Sportverein war eine sehr gut besuchte und gelungene Veranstaltung !

Am Sonntag um 15.00 Uhr öffnete der Hoisbütteler Sportverein seine moderne Dreifeldsporthalle für ein sportliches Familienfest. In kürzester Zeit füllte sich die Turnhalle mit Sportlern des Vereins, Familien und vielen Flüchtlingen der Gemeinde. Insgesamt wurden 180 Teilnehmer gezählt und davon 120 Flüchtlinge.

„Die ganze Zeit waren überall Aktivposten und Programm mit viel Bewegung und Aktion. Und dazu eine herzliche Atmosphäre. Gute Gespräche, Fragen und Antworten über und mit dem Übersetzer machten vieles einfacher verständlich. Es war ein ganz toller Dialog.“ Dirk Goedecke, Mitglied im Hoisbütteler Sportverein.

Es war ein rundum gelungenes Fest mit vielen kulinarischen Highlights, tollen Gesprächen und vielen Möglichkeiten des gegenseitigen Kennenlernens.

Die angebotenen Sportangebote wurden sehr rege genutzt. Sehr beliebt war die Hüpfburg bei Kindern und auch bei den muslimischen Frauen. Besonders die kleineren Kinder waren mit viel Freude und Spaß auf verschiedenen mobilen Geräten kreuz und quer in der Sporthalle unterwegs und schnell entwickelten sich hier spielerische Kontakte zwischen deutschen und muslimischen Kindern.

Die Männer begeisterten sich besonders für den Tischfußball-Kicker, die Slagline und diverse Ballsportarten wie Volleyball, Basketball und Tischtennis. Auch der Floorball-Court war durchgehend mit zwei Teams besetzt. Es gab viel positives Feedback, von Seiten der Vereinsmitglieder und den Flüchtlingen. Für uns als Verein der Aufruf mit derartigen Veranstaltungen fortzufahren und Angebote zum Ausprobieren, Mitmachen und Zuschauen anzubieten.

Die nächste Veranstaltung in diesem Format wird die Stormarner Lange Nacht des Sports am 27.Januar 2017 von 18.00 bis 24.00 Uhr sein. Bitte schon mal vormerken.

Interviews beim 1. Interkulturellen Familienfest im Hoisbütteler SV am 20.11.2016

Katrin, 32 Jahre alt, besucht das Fest mit ihrer zweijährigen Tochter Elisa.
„Ich finde das interkulturelle Fest ist sehr wichtig. Mein Mann ist Araber, leider kann er nicht dabei sein, hätte ihm gefallen. Und in der Halle ist für jeden etwas Sportliches dabei und meine Tochter ist glücklich auf ihrem Bobbycar!“

Tischkickerfußball wird von Jung und Alt gern genutzt – gehört natürlich auch zu einem Sportfest. Sportler aus Syrien und Marokko haben das Spiel für sich entdeckt und feiern jedes erzielte Tor lautstark. Die Verständigung ist schwierig, mit Französisch geht es aber ein wenig. Fazit: „Das Fest ist gut, Handballl auch!“

Der Iraner Saeed Sadat erfreut die Zuhörer mit Gesang und Gitarre. Er stellt einige iranische/afghanische Volkslieder vor. Im Iran hat er 10 Jahre an einer Musikschule gelernt und freut sich über seine Auftritte in Deutschland. Seit 8 Jahren betreibt er Fitnesstraining, was man ihm sofort ansieht.

„Im Hoisbütteler Sportverein sind im Laufe diesen Jahres 20 Flüchtlinge Mitglieder geworden. Wir möchten Flüchtlingen eine neue soziale Heimat geben. Nirgendswo kann das leichter umgesetzt werden als in Sportvereinen. Wir sind auf einem guten Weg, den wir durch verschiedene Aktionen und Projekte vorantreiben und weiterverfolgen werden. Wir freuen uns deshalb über weitere Migranten und vielleicht können wir schon bald arabischen Bauchtanz anbieten. „
Birgit Boye, Vereinsmanagerin Hoisbütteler Sportverein

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