HOISBÜTTELER SPORTVEREIN
SpitzenBreitenSport!
MACHE DAS
UNMÖGLICHE MÖGLICH!
FÜR DIE GANZE FAMILIE! BIS AN DIE
GRENZEN GEHEN!

Der Sport in den Zeiten der Corona

vorerst vorbei sind die Zeiten, in den wir in überfüllten Hallen zusammen schwitzten oder uns Mann gegen Mann im Zweikampf bewiesen. Jetzt ist schüchterne Abscheu vor zu viel Nähe gefragt. Lohnt sich da noch über Sport nachzudenken, sollten wir nicht gleich den Turnbeutel in die (H)Ecke feuern?

Es lohnt sich, spricht da der Leichtathlet: Lernt laufen. Raus aus dem jetzt geschlossenen Sportplatz, rein in die Umgebung. Tut was für Euch, für Euer Immunsystem, genießt die fast menschenleeren Wege durch die Natur im flotten Tempo. Ihr könnt laufen wann ihr wollt. Den Spruch „Ein Spiel dauert 90 Minuten“ sagt man Sepp Herberger nach. Wir sind freier in der Gestaltung: Wie lange wir laufen wollen ist uns völlig selber überlassen. Wenn es schlecht läuft, können auch schon nach 30 Minuten aufhören. Oder länger und noch länger laufen, wenn es gut läuft. Wir starten nie bei „Los“, sondern dann und dort, wann und wo wir wollen. Und dorthin, wo unser Wunsch uns hinleitet.

Nebenbei können wir der Natur sehr nahe sein. Wir beobachten sie im Vorbeilaufen, genießen sie und haben ein wachsames Auge auf sie. Manchmal komme ich auch mit mehr nach Hause als gedacht. Wenn Müll mein Weg kreuzt, mache ich schon mal ein spontanes „Plogging“; sprich: Müllsammeln im Laufschritt.

Wir sollen Abstand voneinander halten – das ist beim Laufen ideal machbar. Maximal sollten wir derzeit zu zweit unterwegs sein. Mit dem oder der Partner/in zusammen hat der Sport eine zusätzliche soziale Komponente; er ist etwas Gemeinsames, Verbindendes für die Beziehung. Wenn der Partner nicht läuft, folgt er auf dem Fahrrad.

Sport ist auch gut für die Psyche: Mit jedem Schritt erhellt sich meine Stimmung, die Ängste und Sorgen werden kleiner und lassen sich kontrollierter betrachten. Der monotone Laufvorgang hat einen meditativen Charakter.

Grundlage für das Laufen wie für jeden anderen Sport ist eine vernünftige, ausgewogene Ernährung. Sie gibt uns Kraft, stützt das Immunsystem und verhindert Heißhungerattacken. Wenn nicht, dann können diese auch Argumente für noch mehr Sport sein.

Zum abgerundeten Training gehören Dehnen, Krafttraining und Gymnastik. Dafür brauchen wir keine Geräte. Eine Gymnastikmatte und etwas Platz im Zimmer reichen.

Kurz gesagt: Es gibt wenig gegen den Laufsport zu sagen – außer, dass wir hinter her schwitzen. Probiert es.

 

Mit sportlichem Gruß
Ralph Otto
(Übungsleiter der Laufgruppe im Hoisbütteler SV)

Mehr über die Laufgruppe im Hoisbütteler SV erfährst Du hier.

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