Freiwilliges Soziales Jahr
Bundesfreiwilligendienst

Das BFD oder FSJ Jahr im Sport ist für dich ein Bildungs- und Orientierungsjahr, das die Bereitschaft junger Menschen für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung fördern möchte. Du erhältst viele Einblicke in ein spannendes Einsatzfeld und kannst vielseitige berufliche Erfahrungen sammeln.

Der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich vergleichbar mit einer Vollzeitbeschäftigung und kann im Hoisbütteler Sportverein am 01.08. und 01.09. jeden Jahres begonnen werden. Du wirst während deiner Zeit im Sportverein pädagogisch begleitet um soziale, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen zu erreichen und wiederum zu vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken.

Deine Aufgabenfelder konzentrieren sich im Wesentlichen auf Projekt- und Veranstaltungsmanagement im Sportverein. Sportartspezifische Tätigkeiten im Kindersport und Integrationssport. Du wirst umfassend in die kaufmännischen Abläufe in der Geschäftsstelle, dem Dreh und Angelpunkt vieler Aktivitäten, eingearbeitet. Es bleibt viel Raum für eigene Ideen und wir freuen uns, wenn du dich aktiv mit einbringst und nachhaltig mitwirkst. In Bildungsseminaren bekommst du die Gelegenheit eine Übungsleiterlizenz zu erwerben.

Wir sind dabei

Tim Schlüter

Zwischenbericht BFD beim Hoisbütteler SV

Da ich nach meinem Abitur noch nicht genau wusste was ich machen möchte, habe ich mich dazu entschieden, erst mal etwas Praktisches, Soziales zu machen, um mich weiterzuentwickeln und kam so zu meinem BFD-Platz beim Hoisbütteler Sportverein.

Der Hoisbütteler SV ist ein ziemlich vielfältiger Verein, wodurch sich viele unterschiedliche Aufgaben auftun. Zum Einen ist natürlich viel Fußball dabei, dazu aber auch viel Kindersport mit etwas jüngeren und etwas älteren Kindern. Dazu gibt es durch die Schulkooperation mit der Grundschule Hoisbüttel auch in der Schule viel zu tun, z.B. Hausaufgabenbetreuung.

Mein Start ins BFD war ziemlich gut, ich kam sehr schnell rein und fand mich gut zurecht. Da ich das BFD nicht alleine mache, sondern zu zweit, fiel vieles natürlich auch nochmal einfacher. Gerade in der Schule war der Start nicht schwer, da die Kinder mich sehr schnell akzeptierten, wie Kinder nun mal sind. Auch beim Kindersport, wo ich zunächst hauptsächlich war, fand ich mich gut zurecht.

Nach ein paar Wochen kam ich dann dazu zunächst eine Fußball G-Jugend zu übernehmen und später noch Co-Trainer einer D-Jugend zu werden. Das beides macht mir sehr viel Spaß, das Planen der Trainingseinheiten, aber vor allem das direkte Coaching beim Training und bei den Spielen. Ich bin positiv überrascht wie gut ich mittlerweile mit dem Kindern auch hier klarkomme.

Seit Anfang des Jahres bin ich zusätzlich auch Spieler bei den zweiten Herren. Ich wurde sehr gut in den Mannschaft aufgenommen, was das Trainieren und Spielen sehr spaßig macht.

Morgens bin ich fast jeden Tag in der Geschäftsstelle, die Arbeit dort bringt mir auch Spaß. Es stehen dort die Bearbeitung von Mitgliederanträgen, Überprüfung von Teilnehmerlisten u.v.m. an.

Die Seminare die ich bisher absolviert habe, waren auch interessant. Ich war z.B. bei einem Wochenendseminar bei dem es nur um Fitness ging, das war zwar anstrengend, aber auch lustig. Wir haben dort verschiedene Workouts gemacht, aber auch Entspannungsübungen, was das ganze abwechslungsreich gemacht hat. Dazu kamen dann noch ein Seminar über politische Bildung und das obligatorische Anfangsseminar, welche entweder zum Großteil oder sogar ganz von zuhause aus Online stattfanden. In Präsenz wäre es sicherlich noch etwas besser gewesen, aber auch so hat es schon Spaß gemacht.

Dazu kam dann ab Anfang Februar noch das neu eröffnete Fitnessstudio, was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Arbeit im Studio ist spannend und bringt immer wieder neue Aufgaben mit sich, wie z.B. die Registrierung neuer Mitglieder oder die Einweisung in unseren Milon Zirkel und auch das Trainieren selber bringt Spaß, was ich erst durch dieses Studio so richtig erfahren habe. Dadurch, dass ich auch beim Aufbau des Studios geholfen habe, fühlt es sich nochmal ganz anders an dort zu sein, als einfach nur so in ein beliebiges Studio zu gehen.

Im Allgemeinen gefällt mir dazu auch sehr die Interaktion mit vielen verschiedenen Leuten, von jung bis alt, da ich es mag unter Menschen zu sein und neue kennenzulernen. Durch die ständige Interaktion bin ich auch schon spürbar offener geworden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die ersten sechs Monate gut gefallen haben und ich mich schon persönlich weiterentwickelt habe. Dazu habe ich deutlich an Hemmungen verloren was die Arbeit mit Kindern angeht, wo ich zuvor durchaus Respekt vor hatte. Außerdem habe ich durch die Arbeit im Fitnessstudio einen ganz neuen Sport für mich entdeckt, den Kraftsport.

Tim Schlüter

Luis Wend

Zwischenbericht FSJ

Vorstellung meines Arbeitsplatzes:
Mein Arbeitsplatz ist der Hoisbütteler SV in Ammersbek, der fünf Minuten von mir mit dem Fahrrad entfernt ist. Dabei bin ich zunächst in der Geschäftsstelle, anschließend in der Grundschule, außerdem bei AGs und meist zum Schluss auf dem Fußballplatz.

Mein Wochenplan:
Vormittags unterstütze ich entweder die Geschäftsstelle bei Beitrittserklärungen, Ablage und weiteren eher kleineren Aufgaben für meistens zwei Stunden oder bin in unserem neuen inklusiven Fitnessstudio INKRAFT als Trainer eingesetzt. Gegen Mittag fahre ich mit dem Fahrrad zu immer einer von den beiden kooperierenden Grundschulen, wobei Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung und in Bünningstedt auch Essensausgabe auf dem Programm stehen. Am Nachmittag bin ich mit Tim Schlüter, dem BFDler, gemeinsam bei den AGs, wie z.B. Kinder- oder Mäuseturnen oder der Ballspielgruppe. Als Abschluss des Tages stehe ich von Montag bis Freitag auf dem Fußballplatz, um sowohl meine C-Jugend, bei der ich vorher schon als Trainer tätig war, als auch unsere „Tiger“, die G-Jugend, und interimsweise bis Ende Februar eine E-Jugend zu trainieren. Auch an Wochenenden stehe ich dann bei Heim- und Auswärtsspielen an der Seitenlinie, wobei die Tiger erst im Frühjahr mit dem Spielbetrieb anfangen sollten, was wir bei der aktuellen Coronalage allerdings nicht als sinnvoll empfinden.

Arbeit mit Kindern:
Am meisten hat man in diesem FSJ mit Kindern zu tun, was meinem Traumberuf als Lehrer sehr zugutekommt. Zwar steuere ich eher Gymnasiallehrer an, aber sowohl der generell Umgang mit Kindern in der Grundschule als auch die täglichen Herausforderungen bringen gesunde und erfrischende Abwechslung in mein Leben.

Für die Sporteinheiten in der Offenen Ganztagsschule Hoisbüttel haben wir insgesamt eine Stunde am Montag für die Zweitklässler und eine Stunde am Mittwoch für die Erstklässler. Dabei nutzen wir die erste Hälfte, um gemeinsam typische Spiele aus dem Sportunterricht zu spielen wie u.a. Ticken oder Ballspiele. Die zweite Hälfte heißt es „Freispielen“: Jedes Kind kann das in der Halle spielen, worauf es gerade Lust hat und wir mischen uns unter die Menge und spielen mit.

Außerdem sind die Spieler meiner C-Jugend bereits in der 6. – 8. Klasse und dementsprechend auch schon teils in der Pubertät und seit mittlerweile zwei Jahren freue ich mich jedes Mal, wenn ich diese zweimal wöchentlich trainieren darf.

Seminare:
Nach zwei Wochen im FSJ war bereits das Einführungsseminar. Dieses ging zwar von Montag bis Freitag, aber mit Tim war ich nur Mittwoch und Donnerstag in Malente mit der Hälfte aller FWDler, die ihren Freiwilligendienst im Sport in Schleswig-Holstein machen. Die andere Hälfte war Montag und Dienstag vor Ort. Hierbei wurden uns viele kleine und große (Kennlern-) Spiele an die Hand gegeben. Zwischendurch gab es Sportkurse mit mal etwas anderen Sportarten u.a. Softball oder Boxen. Am Freitag hatten alle gemeinsam online über Zoom den Abschluss.

Bereits vor meinem ersten Arbeitstag habe ich mich für die begehrte Trainer C-Lizenz angemeldet. Ende September war die erste Woche, Mitte Oktober die Zweite und Ende Oktober waren für nochmals zwei Tage im Uwe-Seeler-Fußballpark, sodass jeder seine Prüfung entweder am Donnerstag oder am Freitag ablegen konnte.

Anfang April werde ich gemeinsam mit Tim für eine knappe Woche nach Dänemark fahren für den Grundkurs für JugendleiterInnen.

INKRAFT:
Anfang Februar eröffnete unser inklusives Fitnessstudio, worunter zwei von vier Kegelbahnen den Kürzeren zogen. Beim Aufbau, der Einweisung in die Geräte und der offiziellen Eröffnung hockte ich mit einem positiven Coronatest zuhause. Eine Woche später konnte ich dann aber durchstarten. Jeden Vormittag wechselten sich Tim und ich mit der Schicht von 9 – 12 Uhr ab. Mittlerweile haben wir mehr Trainer eingestellt, wodurch ich nur noch zwei Vormittage eingesetzt bin. Vor Corona war ich selber in einem Fitnessstudio zum Trainieren, wodurch ich schon Einiges an Erfahrung mitbringen konnte. Bei erstmaligem Trainieren von Mitgliedern stellen wir nach dem Aufwärmen den Milon Zirkel ein, da dieser in 25 – 30 Minuten ein Ganzkörpertraining bietet. Bei Bedarf und auf Wunsch legen wir das Prinzip, die Ausführung und einen groben Trainingsplan fürs spezifischere Trainieren von Muskelgruppen mithilfe der freien Geräte dar.

Fazit:
Abschließend kann ich sagen, dass mein FSJ mich bisher vor einigen Aufgaben und Herausforderungen gestellt hat, die ich bisher alle meistern konnte. Als Gegenstück zu den sowohl abwechslungsreichen Tagen in der Schule und den AGs mit den Kindern, als auch die Arbeit im Fitnessstudio mit überwiegend älteren Mitmenschen dient die grundlegende Wochenroutine einen perfekten Ausgleich und obwohl natürlich nicht jeder Tag wie geschmiert läuft, gefällt mir die Arbeit beim Hoisbütteler SV sehr.

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Historie
2022 / 23: Dieser Platz ist noch frei. Interesse? Dann melde dich bitte bei uns!
2021 / 22: Luis Maximilian Wend (FSJ) und Tim Schlüter (BFD
2020 / 21: Lenn-Jost Hillen (FSJ) und Ronja Thomsen (BFD)
2019 / 20: Jarno Kegel
2018 / 19: Christian Drews
2017 / 18: Jens Heck
2016 / 17: Jean-Lucas Gerken
2015 / 16: Felix Kiwitt
2014 / 15: Lukas Weber
2013 / 14: Elena Kremser
2012 / 13: Lisa Seidel

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